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Förderverein Dom und Domschatz zu Halberstadt e.V.
Domplatz 16a
D-38820 Halberstadt
Telefon +49 (3941) 43 100101
Domverein@cbub.de 

Immer aktuell: Die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Domschatzverwaltung

Der Domverein unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit der Domschatzverwaltung seit der Vereinsgründung. So finanzieren wir z.B. Weihnachtskarten, tragen zur Finanzierung der jährlichen Werbebroschüre für den Domschatz bei oder bezahlten die Rechnung für eine Babywickeleinrichtung im Eingangsbereich zum Domschatz. Mit mehr als 5.000 € haben wir die Arbeit der Domschatzverwaltung bisher unterstützt.

 

 

Wiedererrichtung des Dachreiters im Jahr 2010

Mit dem Bau des Domes wurde über der Vierung ein Dachreiter errichtet. Dieser fiel bei einem Februarsturm im Jahre 1946 samt seiner Glocke vom Dach nachdem der Dom am 8. April 2015 bei einem Bombenangriff stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Der Dom hatte seinen Dachschmuck verloren und wartete die vielen Jahre bis zu einer Initiative des Domvereins, die durch die planerische Arbeit von Dr. Volker Lind, Leiter der Abt. Dombau, mit ausgelöst wurde, auf seine Wiedererrichtung. Der Domverein sammelte rd. 70.000 € als Eigenanteil für städtebauliche Mittel und der Dachreiter konnte am Boden montiert und schließlich am 14. und 15.09.2010 wieder auf das Dach gesetzt werden. Die Silhouette des Domes war wieder komplett. Die Namen der Spender sind auf einer Edelstahltafel in der Bekrönung des Dachreiters verewigt. 

 

Besucher des Domschatzes können vor dem Eingang zur Ausstellung einen Monolithen besichtigen, auf dem die Dome im Wandel der Zeiten dargestellt sind. An diesen repräsentativen Stein wurde nun ein Gedenkstein für die Wiedererrichtung des Dachreiters gefügt. Auf einer darauf befindlichen Tafel ist der Dachreiter erklärt, auf einer anderen Tafel wird den Initiatoren der Wiedererrichtung gedankt. Dies waren der Förderverein Dom und Domschatz e.V., das Land Sachsen-Anhalt, die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, das Evangelische Kirchspiel Halberstadt und die Stadt Halberstadt. Der Gedenkstein wurde von uns mit 3.000 € finanziert. 

 

 

Werbetafeln für die Domschatzausstellung im Jahr 2008

Wer heute nach Halberstadt reinfährt, wird von unseren Schildern begrüßt, die auf den Domschatz hinweisen und anzeigen, wo es langgeht. Die Schilder wurden kurz nach der Neueröffnung des Domschatzes errichtet. Sie leiden zwar ab und zu unter Vandalismus, wenn sie von Sprayern verschandelt werden, werden aber von uns betreut und immer wieder gereinigt. Wir stellten aus unseren Mitteln, das sind Spenden und Mitgliedsbeiträge, für die Anschaffung und Aufstellung 2.500 € zur Verfügung und finanzieren auch, wenn es denn sein muss, auch die Reinigung der Schilder.

 

 

Restaurierung der Epitaphe von 2009 bis 2015

Aus dem Kreuzgang des Domes mussten vor Jahren über zwanzig Epitaphe wegen der Erneuerung des Fußbodens entfernt werden. Die steinernen Grabplatten wurden in einem grauen Holzschuppen im Kreuzhof des Domes gelagert. Nachdem festgestellt wurde, dass die hässliche „E-Box“ langsam störte und die Epitaphe darin in üblem Zustand ihr Dasein fristeten, ergriff der Domverein die Initiative und rief dazu auf mit Spenden zu helfen. Es gelang schließlich mit maßgeblicher Unterstützung durch die Stiftung Dome und Schlösser die 80.00 € an Spenden aufzubringen und die Epitaphe restaurieren zu lassen. Sie erstrahlen nun in fast alter Schönheit wieder an ihren angestammten Orten im Kreuzgang.

Hier geht es zu einer Pressemitteilung zum Projekt Epitaphe.

 

 

 

Restaurierung von Gedenktafeln im Jahr 2008/2009

Im Jahr 2007 gelang es uns, durch einen großzügigen Spender die Restaurierung von Gedenktafeln im Dom zu realisieren. Das Kruzifix und die Inschrift wurden mittlerweile auch restauriert.
Auf den beiden Tafeln sind die Namen der im I. Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Domgemeinde aufgeführt. Die Schrift ist durch Umwelteinflüsse und die Berührungen durch Dombesucher zum Teil stark beschädigt. Ein Nachkomme eines gefallenen Soldaten ergriff die Initiative und sammelte Spenden, die als Grundstock für die Restaurierung der Tafel dienen sollte. Der Domverein legte weitere Mittel aus seinem Aufkommen dazu und so konnte die Tafel mit dem darüber hängenden Kruzifix restauriert werden. Für die Arbeiten waren rund 3.500 € erforderlich. Nun hängt das Ensemble wieder in einem würdigen Zustand im Dom. 

  
Alle auf den Tafeln zum Gedenken vermerkten 
Namen sollten wieder lesbar gemacht werden. 

 

 

Restaurierung der Türen des Binnenchors im Jahr 2008

Ein weiteres realisiertes Förderprojekt ist die Restaurierung der Türen des Binnenchores. Dieses Projekt wurde im Jahr 2007 realisiert. 
Der Chor im Dom wir durch zwei zweiflügelige Türen geschlossen. Da diese Türen vor Zerstörungen geschützt wurden, waren sie vor mehr als 100 Jahren durch Repliken ersetzt worden. Die weitgehend restaurierten mittelalterlichen Originale sind heute in der Domschatzausstellung zu bewundern. Mit den Jahren waren jedoch auch die Repliken stark beschädigt. Farbabplatzungen und andere Schäden mussten dringend behoben werden. Da für dieses Vorhaben das Geld fehlte, sprang der Domverein ein und sammelte Spenden. Die Restaurierung der Repliken kostete rund 6.000 €. Jeder Besucher kann nun die prachtvollen Türen wieder bewundern

  

 

 

Restaurierung der Predella im Jahre 2007

Der Domverein wollte zur Neueröffnung de Domschatzes im Jahre 2008 einen Beitrag leisten. Gemeinsam mit dem damaligen Kustos des Domschatzes durchstöberten wir das Depot des Domschatzes und wählten die in einem jämmerlichen Zustand befindliche Predella aus, die nach der Restaurierung wieder ausstellungsfähig werden sollte. Der Altaruntersatz zeigt die Apostel Petrus und Paulus wie sie das Schweißtuch Christi präsentieren. Die Predella wies im Einlagerungszustand große Schäden am Farbauftrag auf. Im Rahmen der Restaurierung erfolgte eine Sicherung und Ergänzung des Farbauftrags, sodass man das ursprüngliche Motiv wieder gut erkennen kann. Der Domverein stellte dafür rund 3.000 € aus Spenden und Mitgliederbeiträgen zur Verfügung.

 

 

Depotfenster im August 2004/2005

Unser erstes realisiertes Projekt ist ein Depotfenster für unsern Dom. 
Der Förderverein nahm sich eines provisorisch verglasten Fensters an der Südfassade des Domes an. Ein Glaskünstler aus Halberstadt hatte die Idee dieses Fenster zu einem Depotfenster zu gestalten und dafür aufgefundene Fragmente von farbigen Glasscheiben des im 2. WK z.T. zerstörten Domes zu verwenden. Es fehlte aber das Geld für dies Verwirklichung dieses Vorhabens. So zogen Mitglieder des Domvereins los und warben dafür. Nach einem Vortrag in Wolfsburg wurde von einem wohlwollenden Bürger dieser Stadt eine bedeutsame Spende zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe des Domvereins konnten die erforderlichen 10.000 € bereitgestellt werden. Das Fenster wartet aber noch auf weiterer Spenden für den Einbau der restlichen Scheiben, damit es irgendwann vollständig kunstvoll farbig verglast werden kann.


   
Maßwerk des Depotfensters  



Mittlere Zeile des Depotfensters